Volkswagen Nutzfahrzeuge erzielt solides Ergebnis im Jahr 2024

- Umsatz konstant bei 15,1 Mrd. Euro
- Operatives Ergebnis erreicht aufgrund von Restrukturierungen 743 Mio. Euro
- Modelloffensive sorgt für bestes Angebot in der Geschichte der Marke
- Geburtstag einer Ikone: 75 Jahre Bulli

Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) hat im zurückliegenden Jahr sein Produktportfolio neu aufgestellt, seine Restrukturierung weiter fortgesetzt und dabei ein solides Ergebnis erzielt. Der Umsatz lag trotz eines um 4 Prozent geringeren Absatzes und konstanten Auslieferungszahlen mit 15,12 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau. Das operative Ergebnis ging aufgrund von Restrukturierungsmaßnahmen auf 743 Mio. Euro (VJ 873 Mio. Euro) zurück – liegt aber deutlich über dem Ergebnis von 2022 (527 Mio. Euro). Ein Modellfeuerwerk mit allein drei Weltpremieren im Jahr 2024 sorgt dafür, dass VWN jetzt mit dem besten Angebotsportfolio in seiner Geschichte punkten kann. Mit diesem Schwung startet die Marke aus Hannover in das Jubiläumsjahr des legendären Bulli, der vor 75 Jahren erstmals vom Band rollte.

Nach einem starken Start mit einem Rekordergebnis im ersten Halbjahr 2024 und einem negativen Ergebnis im dritten Quartal konnte VWN das Ergebnis im Gesamtjahresvergleich solide halten. Nach dem Auslauf des T6.1 im Sommer ist das neue Bulli-Trio aus ID. Buzz, Multivan und dem neuen Transporter komplett. Der Transporter feierte seine Weltpremiere im September auf der IAA Transportation. Bis Anfang März wurden bereits 52.000 Bestellungen des neuen Transporter und Caravelle getätigt – so knüpft die neue Generation an die Erfolge der Vorgänger an. Seine Vorstellung im September war bereits die dritte Premiere im zurückliegenden Jahr. „Wir hatten für 2024 ein Modellfeuerwerk angekündigt – und wir haben geliefert“, fasst Carsten Intra, Vorsitzender des Markenvorstands VWN das Modelljahr zusammen. Bereits im März stellte VWN mit dem ID. Buzz GTX ein weiteres Derivat des vollelektrischen Bulli vor, im Mai folgte der komplett neue California auf Basis des Multivan. „Neben den Premieren gab es Updates für nahezu alle anderen Modelle  – vom innovativen 4Motion beim Multivan bis hin zum Caddy in der PHEV-Version und dem neuen Crafter“ so Intra weiter. „Wir haben jetzt das beste Angebot für unsere Kunden im Gewerbe und für die Freizeit!“

Finanzvorstand Michael Obrowski ergänzt: „Unsere Kunden nutzen die breite Angebotspalette und die neuen, höherwertigen Ausstattungen.“ So blieb der Umsatz im zurückliegenden Jahr konstant bei 15,12 Mrd. Euro (VJ 15,33 Mrd. Euro), trotz eines leichten Absatzrückgangs von 4 Prozent auf 404.000 Fahrzeuge. „Die Restrukturierungsaufwendungen im Zuge unseres GRIP Programms beeinflussen maßgeblich das operative Ergebnis, das auf 743 Mio. Euro gesunken ist (VJ 873 Mio. Euro). Diese Aufwendungen sind eine Investition in unsere Zukunft, da sie unsere Kostensituation nachhaltig verbessern werden“, so Obrowski.

Auch im laufenden Jahr wird Volkswagen Nutzfahrzeuge die Kostenarbeit in allen Bereichen konsequent fortsetzen. Die Steuerung erfolgt über das aus den Vorjahren bekannte „Top 10 Programm“. Ein weiterer Schwerpunkt im Jahr 2025 ist die Internationalisierung des Produktangebots. „Wir haben den ID. Buzz gerade nach Nordamerika gebracht – the bus is back“, freut sich Lars Krause, Markenvorstand für Vertrieb, Marketing und Aftersales bei VWN. „In diesem Jahr starten wir in neuen Märkten vor allem im asiatischen Raum – zum Beispiel Australien, Neuseeland, Hongkong oder Indonesien. Diese Erweiterung wird einen wichtigen Beitrag zur Steigerung des vollelektrischen Anteils in unserer Flotte leisten. 2025 werden wir einen zweistelligen Prozentanteil unserer Auslieferungen mit unseren vollelektrischen ID. Buzz, Transporter und Caravelle erreichen“, formuliert Krause das Ziel.

75 Jahre Bulli

Im Jahr 2025 feiert Volkswagen Nutzfahrzeuge das Jubiläum einer Ikone an: 75 Jahre Bulli. Er ist das am längsten gebaute Nutzfahrzeug Europas. Am 8. März 1950 fuhr der erste Transporter – kurz T1 genannt – in Wolfsburg vom Band. Seitdem folgten ihm – ab 1956 in Hannover produziert – mehr als 12,5 Millionen weitere Bulli. „Damit ist er das erfolgreichste europäische Nutzfahrzeug aller Zeiten. Kult seit einer Ewigkeit“, so Carsten Intra. Vom T1 bis zum T6.1 der sechsten Generation lieferte stets eine Plattform die Basis für alle Derivate – vom Transporter bis hin zu den Camper-Ikonen. Doch das Zeitalter der E-Mobilität machte eine Transformation des Allrounders und damit einen Paradigmenwechsel notwendig: Aus „einem Bulli für alle“ wurde deshalb „für jeden der richtige Bulli“. Den Aufbruch in die neue Epoche markierte 2021 der aktuelle Multivan – ein Freizeit- und Business-Van mit optionalem Plug-in-Hybridantrieb. Ihm folgte 2022 mit dem ID. Buzz der erste vollelektrische Bulli in Großserie. 2025 nimmt nun als dritte Baureihe die ebenfalls neue Transporter-Baureihe Fahrt auf – das „Workhorse“ des Trios mit mehr Nutzlast, mehr Anhängelast, mehr Volumen – als BEV, Diesel und Hybridversion. Das aktuelle Bulli-Programm besteht damit aus drei Säulen mit sechs Grundmodellen: dem Multivan und dem baugleichen California, dem ID. Buzz und dem Nutzfahrzeug ID. Buzz Cargo sowie dem Transporter und der technisch identischen Shuttle-Version Caravelle. Sie alle tragen noch heute die DNA des multifunktionalen T1 in ihrem Design und konstruktiven Layout. Carsten Intra: „Wir haben vor 75 Jahren das Van-Segment gegründet – wir sind das Original! Kein Auto hat über alle Fahrzeuggenerationen mehr Liebhaber als der Bulli. Seit 75 Jahren unterstützen unsere Produkte unsere Kunden bei allem, was sie vorhaben. Und das wird auch in Zukunft so sein.“

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